Gestaltungsvorgaben

Den Klassiker unter den Verbotsschildern kennt wohl jeder: Es besteht in der Regel gemäß ASR A1.3 in Verbindung mit den Spezifikationen von ISO 3864-4 aus:

    Gestaltungsvorgabe Verbotsschilder

  • einer Ronde mit weißem Hintergrund (gemäß RAL 9003 Signalweiß),
  • einem roten Rand (RAL 3001 Signalrot) und
  • einem roten Diagonalbalken von links oben nach rechts unten in einem Neigungswinkel von 45° zur Horizontalen.

Schilder dieser Art sind schnell und einfach zu deuten, denn die rote Farbe besitzt eine Signalwirkung. Dieses „Allgemeine Verbotsschild“ verbietet dem Grunde nach aber gleich alles. Daher gibt es das klassische Verbotsschild auch mit eindeutigen Piktogrammen, die eine konkrete Gefahr oder verbotene Handlung abbilden. Piktogramme sind die innenliegenden signalschwarzen (RAL 9004) Symbole oder gezeichneten Bilder des Verbotsschildes.

Erkennungsweiten und Anbringung

Die Anbringung des Verbotsschildes sollte in einer entsprechenden Größe erfolgen. Diese richtet sich nach bestimmten Erkennungsweiten der Verbotssymbole auf den Verbotsschildern:

Schildergröße (Durchmesser): Ø 50 mm Ø 100 mm Ø 200 mm Ø 315 mm Ø 400 mm Ø 600 mm
Erkennungsweite in Metern: 2 m 4 m 8 m 12 m 16 mm 24 m

Außerdem ist auf die richtige Ausrichtung des Verbotszeichens zu achten. Diese sollten sie entsprechend der Darstellung der Zeichen vornehmen. Hängen Sie das Schild richtig herum auf, das heißt, achten Sie darauf, das Verbotsschild beziehungsweise die Ronde nicht zu drehen. Anderenfalls hängt das Schild übermäßig schief, was zu Lasten der Erkennbarkeit geht.

Da sich manche Piktogramme auf den Verbotsschildern durch neue Normen geändert haben, bieten wir Ihnen unsere Checkliste zur Überprüfung Ihrer Sicherheitskennzeichnung an. Diese enthält die aktuellen Änderungen für Verbotszeichen. Gegebenenfalls ist ein Austausch der Beschilderung in Ihrem Unternehmen notwendig.